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2 TSV-Gazellen beim Froschlauf 2019

„Sei kein Frosch!“ und komm mit! Wohin? Na in die Biehlaer Heide. Bereits zum 16. Mal findet hier der beliebte Froschlauf statt. Jens Dzikowski, auch Organisator vom Festungslauf in Königstein, agiert mit sehr viel Liebe und Engagement rund um die Biehlaer Teiche und hat hier einen der beliebtesten Landschaftsläufe ins Leben gerufen.
Jedes Jahr zur Sonnenwendzeit treffen sich Sportlerinnen und Sportler, aus ganz Sachsen und Brandenburg hier im kleinen beschaulichen Ort Biehla, um ihre Froschkönigin und den Froschkönig zu küren. Pünktlich zum Sonnenuntergang, wenn der Himmel in den schönsten Farben leuchtet, fällt dann der Startschuss und das Läuferfeld setzt sich staubaufwirbelnd in Bewegung. 9,6 km wollen gelaufen sein. Vorbei an Tümpeln und Teichen, in denen Millionen von Fröschen quaken, geht es hinein in die Biehlaer Heide.
Wir TSV Gazellen, Simone und Nadja und einige andere Mitglieder unseres Sportvereines sind natürlich mit am Start und geben uns die Sporen. Naja, es geht eher langsam voran, denn das große Läuferfeld muss sich erst einmal entzerren. Aber schon nach der ersten Kurve kurz, hinter dem Sportplatz, raus aus dem Ort, Richtung Wald, trennt sich die Spreu vom Weizen, und die schnellen Häsinnen und Hasen rasen davon. Simone und ich, die wir im Mittelfeld laufen, können jetzt unseren Rhythmus finden und setzen gezielt einen Fuß vor den anderen, entspannt unserem Herzschlag folgend.
Simone, und andere bekannte Läuferinnen und Läufer vor mir fest im Blick, hänge ich meinen Gedanken nach und genieße die Landschaft. Die untergehende Sonne blinzelt durch die Bäume und lässt sich glitzernd auf der Wasseroberfläche der Froschteiche nieder. Gemächlich tümpelt sie mit den Wellen und wiegt sich in die Nacht. Die Staubwolken haben sich gelegt und ich kann das Schattenspiel der Natur so richtig genießen. Jubel und Anfeuerungsrufe, der die Strecke säumenden Helfer und Organisatoren vermischen sich mit dem Quaken der Frösche und dem Rascheln der Laubkronen. Die lodernden Fackeln am Wegesrand ersetzen bald den Schein der untergegangenen Sonne.
Bei Kilometer vier geht es raus aus dem Wald über Felder und Wiesen. Und während ich am Horizont die Verpflegungsstelle wahrnehme, und mich auf diese Erfrischung freue, überholt mich Martina, eine langjährige Freundin und Mitläuferin beim Extremlauf „Ultrabalaton“, den wir nun bereits zum 5. Mal gemeinsam mit anderen Lauffreunden „rocken“. Grund genug für mich „aufzuwachen“ und dem Grundgedanken „Wettkampf“ wieder mehr Gewicht zu schenken. Ich straffe mich und zieh das Tempo an. Es geht wieder in den Wald hinein; und jetzt ist es auch schon ziemlich dunkel, so dass ich meine Augen in die Hand nehme und mich auf den Weg konzentriere. Trotzdem halte ich nach männlichen Glühwürmchen Ausschau, die ja zur Sonnenwendzeit auf Brautschau ihre Körper leuchten lassen. Einige wenige sind unterwegs und weisen mir den Weg und so merke ich kaum, dass ich bei Kilometer sieben Martina überhole, vor mir aber eine vom Laufschritt altbekannte Silhouette erkenne. Es ist Jaqueline, seit vielen Jahren bereits in Hoyerswerda lebend, aber immer noch TSV-Mitglied. Sie hat einen wunderbaren Laufstil und -rhythmus und ich hänge mich einfach dran. So geht es raus aus dem Wald, ein kurzer Anstieg übers von Kornblumen gesäumte Weizenfeld und der letzte Kilometer beginnt. Auf der von Fackeln umsäumten Zielgeraden gebe ich noch einmal ordentlich Gas.
Während Simone gerade ins Ziel läuft, klatsche ich in der letzten Minute die Hände, der am Rande stehenden und jubelnden Kinder ab und sprinte ins Ziel. Bei 52:57 h bleibt die Uhr für mich stehen und ich freue mich über den Tee, der jetzt wie Öl die Kehle herunterfließt.
Sicher hatten wir schon mal bessere Zeiten, aber wir, Simone und ich, freuen uns über den 7. und 8. Platz in der Altersklasse.
Auch alle anderen TSVer/innen sind gut und glücklich ins Ziel gekommen und nehmen die eine oder andere persönliche Bestzeit mit nach Hause.

Den Abend beschließen wir alle gemeinsam im Festzelt. Das Gläschen Sekt bzw. Bier haben wir uns redlich verdient, bevor wir uns vom TSV-Chef Jörg, der uns nebenbei bemerkt nicht nur hier, sondern auch bei vielen anderen Laufevents liebevoll coacht und betreut, sicher durch die Nacht nach Hause fahren. Das ist mir an dieser Stelle mal ein Extradankeschön und einen Vanillepudding wert.

 

Nadja Hennig
TSV-Gazelle und Mitglied der Laufgruppe Venus

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